Vietnam gehört zu den faszinierendsten Reisezielen in Asien – ein Land, das mit atemberaubender Naturlandschaft, jahrtausendealter Kultur und einer der aufregendsten Küchen der Welt begeistert. Wer die vietnamesische Küche liebt und den Ursprung dieser kulinarischen Tradition kennenlernen möchte, der sollte Vietnam unbedingt bereisen. Von den nebelverhangenen Reisterrassen im Norden über die Kaiserstadt Huế bis hin zum pulsierenden Mekongdelta im Süden – Vietnam Reiseziele bieten für jeden Reisetyp das Passende.
In diesem Reiseführer stellen wir Ihnen die 15 schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Vietnam vor, die Sie auf keiner Reise verpassen sollten. Ob Naturwunder, Weltkulturerbe, Strand oder Streetfood-Metropole – hier finden Sie Inspiration für Ihre nächste Vietnam-Reise.
Die 15 schönsten Reiseziele in Vietnam im Überblick
Vietnam erstreckt sich über mehr als 1.600 Kilometer von Nord nach Süd und bietet dabei eine erstaunliche Vielfalt an Landschaften, Kulturen und Erlebnissen. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Reiseziele, geordnet von Nord nach Süd:
| Reiseziel | Region | Highlight | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Sapa | Nordvietnam | Reisterrassen, Bergvölker | Wanderer, Naturliebhaber |
| Hanoi | Nordvietnam | Altstadt, Hoan-Kiem-See | Kulturreisende, Foodie |
| Halong-Bucht | Nordvietnam | Kalksteinfelsen, Bootstouren | Alle Reisetypen |
| Ninh Binh | Nordvietnam | Karstlandschaft, Flusstouren | Naturliebhaber, Fotografen |
| Ban-Gioc-Wasserfälle | Nordvietnam | Spektakuläre Wasserfälle | Abenteurer, Fotografen |
| Huế | Zentralvietnam | Zitadelle, Kaisergräber | Geschichtsinteressierte |
| Hội An | Zentralvietnam | Altstadt, Kulinarik | Alle Reisetypen |
| Rehahn Museum | Zentralvietnam | Fotografie, Kunst | Kunstliebhaber |
| An Bang Strand | Zentralvietnam | Ruhiger Strand, Familien | Familien, Erholungssuchende |
| Fujian-Versammlungshalle | Zentralvietnam | Architektur, Buddhismus | Kulturreisende |
| Tan Ky Haus | Zentralvietnam | Historisches Wohnhaus | Geschichtsinteressierte |
| Mui Ne | Südvietnam | Sanddünen, Kitesurfen | Wassersportler, Abenteurer |
| Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) | Südvietnam | Megacity, Kolonialarchitektur | Städtereisende, Foodie |
| Mekongdelta | Südvietnam | Schwimmende Märkte, Natur | Naturliebhaber, Kulturreisende |
| Märkte | Landesweit | Streetfood, Souvenirs | Alle Reisetypen |
Nordvietnam: Natur, Geschichte und Bergvölker
1. Sapa – Reisterrassen und Bergvölker im Nebel
Wer die unberührte Natur Vietnams erleben möchte, kommt an Sapa nicht vorbei. Die Bergstadt im Nordwesten Vietnams liegt auf über 1.500 Metern Höhe und ist der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen zu den umliegenden Bergvölkern wie den Hmong, Dao und Tay. Die gestuften Reisterrassen, die sich die Berghänge hinaufziehen, gehören zu den ikonischsten Bildern Vietnams und sind besonders im September und Oktober, zur Erntezeit, ein unvergessliches Erlebnis.
Auf den Wanderungen durch das Labyrinth aus Schluchten, Wäldern und Reisfeldern begegnen Sie den Einheimischen in ihren farbenfrohen Trachten. Die traditionellen Stickereien und Handarbeiten der Bergvölker sind wunderbare Souvenirs. Wer die Wanderungen nicht zu Fuß unternehmen möchte, kann auch auf dem Rücken eines Pferdes durch die Landschaft reiten.
2. Hanoi – Tausend Jahre Geschichte in der Hauptstadt
Hanoi, die über tausend Jahre alte Hauptstadt Vietnams, ist ein lebendiges Mosaik aus Geschichte, Kultur und modernem Leben. Die verwinkelte Altstadt mit ihren 36 Handwerkerstraßen, der duftenden Straßenküche und den prachtvollen Kolonialbauten zieht Besucher sofort in ihren Bann. Das Herzstück der Stadt ist der Hoan-Kiem-See mit dem Ngoc-Son-Tempel auf einer kleinen Insel – besonders abends, wenn sich Tausende von Lichtern im Wasser spiegeln, ist dieser Anblick unvergesslich.
Kulinarisch ist Hanoi die Heimat einiger der bekanntesten vietnamesischen Gerichte: Phở Gà (Hühnchensuppe), Bún Chả (gegrilltes Schweinefleisch mit Reisnudeln) und Bánh Cuốn (gedämpfte Reisrollen) sind hier in ihrer authentischsten Form zu finden. Ein Besuch des Dong-Xuan-Marktes und ein Frühstück in einem der kleinen Straßencafés gehören zum Pflichtprogramm.
3. Halong-Bucht – UNESCO-Welterbe und Naturwunder
Die Halong-Bucht ist wohl das bekannteste Reiseziel Vietnams und das aus gutem Grund: Über 1.600 Kalksteinfelsen und -inseln erheben sich aus dem smaragdgrünen Wasser des Golfs von Tonkin und bilden eine der spektakulärsten Naturlandschaften der Welt. Seit 1994 ist die Bucht UNESCO-Weltnaturerbe und zählt zu den Sieben Naturwundern Asiens.
Das Erlebnis der Halong-Bucht ist am intensivsten auf einer mehrtägigen Bootstour, bei der Sie die ruhigeren Buchten Lan Ha und Tu Long erkunden, in Meereshöhlen tauchen und den Sonnenuntergang über den Felsen erleben. Wer die Massen meiden möchte, sollte die benachbarte Lan-Ha-Bucht wählen, die weniger touristisch, aber ebenso atemberaubend ist.
4. Ninh Binh – Die trockene Halong-Bucht
Ninh Binh wird von Einheimischen als „trockene Halong-Bucht“ bezeichnet – und der Vergleich ist treffend. Die majestätischen Karstfelsen erheben sich hier nicht aus dem Meer, sondern aus flachen Reisfeldern und Flüssen. Die Landschaft wurde bereits als Filmkulisse genutzt, unter anderem für den Film „Kong: Skull Island“. Besonders beeindruckend ist die Bootsfahrt durch die Höhlen von Trang An, die seit 2014 zum UNESCO-Welterbe gehört.
Neben den Bootstouren lohnt sich auch eine Radtour durch die Reisfelder oder eine Wanderung auf den Mua-Berg, von dem aus Sie einen atemberaubenden Panoramablick über die gesamte Landschaft genießen. Das Kloster Bich Dong, das in die Kalksteinfelsen gebaut wurde, ist ein weiteres Highlight der Region.
5. Ban-Gioc-Detian-Wasserfälle – Vietnams spektakulärstes Naturschauspiel
Etwa 400 Kilometer von Hanoi entfernt, an der Grenze zu China, liegen die Ban-Gioc-Detian-Wasserfälle – die größten Wasserfälle Südostasiens. Der Quay-Son-Fluss ergießt sich hier in drei breiten Kaskaden über eine Breite von fast 300 Metern in die Tiefe. Der Anblick ist überwältigend, besonders in der Regenzeit von Mai bis Oktober, wenn die Wassermassen am stärksten sind.
Die Anreise ist aufwendig – am besten per Motorroller oder öffentlichem Bus über das Örtchen Cao Bang – aber absolut lohnenswert. Rund um die Wasserfälle können Sie wandern, Bootfahren und die unberührte Natur der Provinz Cao Bang erkunden, die zu den am wenigsten touristischen Regionen Vietnams gehört.
Zentralvietnam: Weltkulturerbe, Kulinarik und Strände
6. Huế – Kaiserstadt und kulinarisches Zentrum
Huế, die ehemalige Kaiserstadt am Parfümfluss, ist eines der kulturell reichsten Reiseziele Vietnams. Das Herzstück der Stadt ist die Zitadelle, die 1804 unter Kaiser Gia Long erbaut wurde und die Kaiserstadt nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking beherbergt. Die weitläufige Palastanlage mit ihren reich verzierten Toren, Wassergräben und meterdicken Mauern ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Nguyen-Dynastie.
Im Süden der Stadt finden Sie die prächtigen Grabmäler der Kaiser, die jeweils einen eigenen architektonischen Stil haben und in wunderschönen Gartenanlagen liegen. Kulinarisch ist Huế für seine verfeinerte Hofküche bekannt – hier ist die Heimat von Mì Quảng und dem scharfen Bún Bò Huế, einer der würzigsten Nudelsuppen Vietnams.
7. Hội An – Weltkulturerbe und kulinarisches Paradies
Hội An ist das romantischste und wohl schönste Reiseziel in Vietnam. Die Altstadt, die 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, ist ein einzigartiges Ensemble aus chinesischen Tempeln, japanischen Brücken, Häusern im französischen Kolonialstil und alten Kanälen. Abends, wenn die bunten Laternen die Gassen erleuchten, verwandelt sich Hội An in ein magisches Lichtermeer.
Kulinarisch ist Hội An ein absolutes Paradies. Die Stadt ist die Heimat von Cơm Gà Hội An (Hoi-An-Hühnchenreis), Cao Lầu (dicke Reisnudeln mit Schweinefleisch) und Bánh Mì Hội An – einem der besten Bánh Mì ganz Vietnams. Die unzähligen Restaurants, Bars und Cafés in der Altstadt bieten sowohl traditionelle vietnamesische als auch internationale Küche. Wer Schneiderei liebt, wird in Hội An glücklich: In kürzester Zeit werden hier maßgeschneiderte Kleidungsstücke zu günstigen Preisen angefertigt.
8. Rehahn Museum – Fotografie trifft Kultur
Das Rehahn Museum in Hội An ist ein besonderes kulturelles Erlebnis. Réhahn, ein Fotograf aus der Normandie, ließ sich 2011 in Hội An nieder und dokumentiert seitdem die Gesichter und Kulturen Vietnams. Seine Porträts der Bergvölker, Fischer und Bauern sind von einer außergewöhnlichen Tiefe und Menschlichkeit. Die Medien bezeichnen ihn als Fotografen, „der die Seelen seiner Modelle einfängt“.
Besonders berühmt ist sein Giving Back Project, bei dem er den porträtierten Menschen Abzüge ihrer Fotos zurückgibt. Das Museum zeigt nicht nur seine Fotografien, sondern auch eine umfangreiche Sammlung traditioneller Trachten der Minderheitenvölker Vietnams. Ein Besuch ist ein bewegendes Erlebnis und ein Muss für jeden Kulturreisenden.
9. An Bang Strand – Ruhige Oase nahe Hội An
Nur drei Kilometer von der Altstadt Hội Ans entfernt liegt An Bang, einer der schönsten und noch verhältnismäßig ruhigen Strände Zentralvietnams. Der vier Kilometer lange Strand ist mit dem Fahrrad in etwa 20 Minuten erreichbar und bietet klares Wasser, sanften Wellengang und eine entspannte Atmosphäre. Strandrestaurants und Bars mit Sonnenschirmen und Liegestühlen laden zum Verweilen ein.
An Bang ist besonders für Familien geeignet, da das Meer flach und ruhig ist. Wer aktiver sein möchte, kann Surfstunden nehmen oder Stand-up-Paddling ausprobieren. Im Vergleich zu den überfüllten Stränden in Da Nang ist An Bang noch ein echter Geheimtipp – auch wenn er in den letzten Jahren immer bekannter geworden ist.
10. Fujian-Versammlungshalle – Chinesisches Erbe in Hội An
Die Fujian-Versammlungshalle (Hội Quán Phúc Kiến) ist eines der beeindruckendsten Bauwerke in der Altstadt von Hội An. Sie wurde von chinesischen Einwanderern aus der Provinz Fujian erbaut und ist der Göttin Thiên Hậu geweiht, der Schutzpatronin der Seefahrer. Die Halle besticht durch ihre farbenfrohen Statuen buddhistischer Gottheiten, filigranen Schnitzereien von Drachen und Phönixen sowie prächtige Altäre.
Besonders sehenswert sind die Bronzeglockentrommel und die lackierten Kunstwerke im Inneren. Die Versammlungshalle ist nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern auch ein lebendiger Ort der chinesisch-vietnamesischen Gemeinschaft, die hier bis heute ihre Feste feiert.
11. Tan Ky Haus – Zwei Jahrhunderte Geschichte
Das Tan Ky Haus in der Altstadt von Hội An ist eines der am besten erhaltenen historischen Wohnhäuser Vietnams. Seit über 200 Jahren steht das Haus, das von einer vietnamesischen Kaufmannsfamilie erbaut wurde und heute in siebter Generation bewohnt wird. Die Architektur des Hauses ist ein faszinierendes Beispiel für den kulturellen Austausch in Hội An: japanische Dachkonstruktionen, chinesische Schnitzereien und vietnamesische Dekorelemente verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen.
Besonders bemerkenswert sind die Schnitzereien unter der Krabbenoberdecke, die gekreuzte Säbel in Seidenbändern zeigen – ein Symbol für Kraft und Flexibilität. Das Haus ist täglich für Besucher geöffnet und bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben einer vietnamesischen Kaufmannsfamilie über Generationen hinweg.
Südvietnam: Metropolen, Dünen und das Mekongdelta
12. Mui Ne – Sanddünen am Südchinesischen Meer
Mui Ne überrascht viele Reisende, die Vietnam ausschließlich mit Regenwald und Reisfeldern verbinden. Die Küstenstadt im Süden Vietnams ist für ihre spektakulären roten und weißen Sanddünen bekannt, die sich bis ans Meer erstrecken. Die roten Dünen leuchten besonders im Sonnenuntergang in einem intensiven Orange-Rot und sind ideal für Sandboarding oder eine Quad-Tour.
Mui Ne ist auch Vietnams Kitesurfing-Hauptstadt: Die konstanten Winde von November bis März machen die Küste zu einem der besten Kitesurfing-Spots Asiens. Wer lieber entspannt, findet in Mui Ne ruhige, weitgehend leere Strände und gemütliche Strandrestaurants, die frischen Fisch und Meeresfrüchte servieren. Passend dazu empfehlen wir Canh Chua, die süß-saure Fischsuppe, die in dieser Region besonders beliebt ist.
13. Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) – Pulsierendes Herz des Südens
Saigon, offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt, ist die größte Stadt Vietnams mit über 10 Millionen Einwohnern und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt ist ein faszinierender Kontrast aus kolonialer Vergangenheit und moderner Gegenwart: Die neoromanische Notre-Dame-Kathedrale und das prächtige Hauptpostamt – beide aus der französischen Kolonialzeit – stehen neben futuristischen Wolkenkratzern und belebten Märkten.
Kulinarisch ist Saigon ein Paradies für Streetfood-Liebhaber. Hier finden Sie alles, von Gỏi Cuốn (frische Sommerrollen) über Phở bis hin zu Bánh Mì und Hủ Tiếu Nam Vang. Das Kriegsremanenzen-Museum und der Wiedervereinigungspalast sind wichtige historische Sehenswürdigkeiten, die die bewegte Geschichte des Landes eindrucksvoll dokumentieren.
14. Mekongdelta – Vietnams grüne Lunge
Das Mekongdelta im äußersten Süden Vietnams ist eine der fruchtbarsten Regionen der Welt. Der Mekong, einer der längsten Flüsse Asiens, spaltet sich hier in ein weitverzweigtes Netz aus Kanälen und Seitenarmen auf, das die gesamte Region prägt. Die unzähligen Brücken, Boote und schwimmenden Märkte machen das Delta zu einem einzigartigen Erlebnis.
Besonders empfehlenswert ist eine Bootsfahrt zu den schwimmenden Märkten von Cái Răng oder Phụng Hiệp, wo Händler ihre Waren – frisches Obst, Gemüse, Fisch und lokale Spezialitäten – direkt vom Boot aus verkaufen. Das Mekongdelta ist auch die Heimat der vietnamesischen süß-sauren Küche: Canh Chua (süß-saure Suppe) und Cá Kho Tộ (karamellisierter Fisch im Tontopf) stammen aus dieser Region und spiegeln den Reichtum des Deltas wider.
15. Märkte – Das pulsierende Herz jeder vietnamesischen Stadt
Ein Besuch in Vietnam ist ohne den Besuch eines lokalen Marktes unvollständig. Die Märkte sind das soziale und wirtschaftliche Herzstück jedes Dorfes und jeder Stadt. Hier finden Sie alles: frische Krabben, exotische Früchte wie Drachenfrucht, Rambutan und Jackfrucht, aromatische Gewürze, handgefertigte Souvenirs und traditionelle Kleidung. Das Feilschen um die Preise gehört zur Markterfahrung dazu und ist ein wichtiger Teil der vietnamesischen Handelskultur.
Besonders empfehlenswert sind der Dong-Xuan-Markt in Hanoi, der Ben-Thanh-Markt in Saigon und die Nachtmärkte in Hội An. Wer tiefer in die vietnamesische Küche eintauchen möchte, sollte einen Kochkurs besuchen, der oft mit einem Marktbesuch beginnt – so lernen Sie die Zutaten kennen und können die Gerichte anschließend selbst zubereiten.
Vietnam Reise planen: Praktische Tipps
Die beste Reisezeit für Vietnam hängt von der Region ab. Nordvietnam (Hanoi, Sapa, Halong-Bucht) ist am schönsten von Oktober bis April, wenn es trocken und angenehm kühl ist. Zentralvietnam (Huế, Hội An) hat seine beste Zeit von Januar bis August, bevor der Monsun einsetzt. Südvietnam (Saigon, Mekongdelta) ist ganzjährig warm und am trockensten von November bis April.
Für eine Rundreise durch ganz Vietnam empfehlen wir mindestens drei bis vier Wochen. Beginnen Sie in Hanoi, erkunden Sie den Norden, reisen Sie mit dem Zug oder Flugzeug nach Zentralvietnam und beenden Sie die Reise in Saigon. Vergessen Sie nicht, die kulinarischen Highlights jeder Region zu genießen – von Bún Chả in Hanoi über Cơm Gà Hội An bis hin zu Cơm Nếp Lạc im Süden.
Häufig gestellte Fragen zu Reisezielen in Vietnam
Was sind die schönsten Reiseziele in Vietnam?
Zu den schönsten Reisezielen in Vietnam gehören die Halong-Bucht (UNESCO-Welterbe), Hội An (UNESCO-Welterbe), Sapa mit seinen Reisterrassen, Hanoi mit seiner lebendigen Altstadt, Huế mit der Kaiserstadt und das Mekongdelta. Für Naturliebhaber sind außerdem Ninh Binh und die Ban-Gioc-Wasserfälle unverzichtbar.
Wann ist die beste Reisezeit für Vietnam?
Die beste Reisezeit hängt von der Region ab: Nordvietnam (Oktober bis April), Zentralvietnam (Januar bis August), Südvietnam (November bis April). Für eine Rundreise durch ganz Vietnam ist der Zeitraum von Januar bis März ideal, da dann in den meisten Regionen trockenes Wetter herrscht.
Wie lange sollte man für eine Vietnam-Rundreise einplanen?
Für eine vollständige Vietnam-Rundreise von Hanoi bis Saigon sollten Sie mindestens 3-4 Wochen einplanen. Für eine kürzere Reise empfehlen wir, sich auf eine Region zu konzentrieren: Nordvietnam (10-14 Tage), Zentralvietnam (7-10 Tage) oder Südvietnam (7-10 Tage).
Welche vietnamesischen Gerichte sollte man unbedingt probieren?
Zu den Gerichten, die man in Vietnam unbedingt probieren sollte, gehören: Phở (Reisnudelsuppe) in Hanoi, Bún Chả (gegrilltes Schweinefleisch mit Nudeln) in Hanoi, Bánh Mì (Sandwich) überall im Land, Cơm Gà Hội An (Hühnchenreis) in Hội An, Cao Lầu in Hội An, Bún Bò Huế (scharfe Nudelsuppe) in Huế und Canh Chua (süß-saure Suppe) im Mekongdelta.
Ist Vietnam ein sicheres Reiseziel?
Vietnam gilt als eines der sichersten Reiseziele in Südostasien. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt in touristischen Gebieten vor, aber Gewaltverbrechen gegen Touristen sind sehr selten. Es empfiehlt sich, auf Wertsachen zu achten, besonders in belebten Märkten und auf Motorradtaxis zu verzichten, wenn man nicht ortskundig ist.
Brauche ich ein Visum für Vietnam?
Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger können seit 2023 visumfrei für bis zu 45 Tage nach Vietnam einreisen. Für längere Aufenthalte ist ein Visum erforderlich, das bequem online als E-Visum beantragt werden kann. Das E-Visum gilt für 90 Tage und ist für Ein- und Mehrfacheinreisen erhältlich.
Wie bereise ich Vietnam am besten?
Vietnam lässt sich am besten mit einer Kombination aus Inlandsflügen (für große Distanzen), dem Nachtzug (besonders die Strecke Hanoi–Hội An ist empfehlenswert) und lokalen Bussen oder Motorrollern bereisen. Für Tagesausflüge sind Motorroller-Touren sehr beliebt und günstig. Organisierte Touren sind für Erstbesucher eine gute Option.