Saucen

Saucen sind das absolute Fundament der vietnamesischen Geschmackswelt. Sie dienen nicht nur als Dip am Tisch, sondern werden bereits beim Kochen verwendet, um Gerichten ihre charakteristische Tiefe, Salzigkeit oder Süße zu verleihen. Wer die vietnamesischen Saucen beherrscht, hat das Geheimnis dieser Küche entschlüsselt.

Das flüssige Gold Vietnams

Keine Zutat ist wichtiger als die Fischsauce (Nước Mắm ). Sie wird aus fermentierten Sardellen und Salz gewonnen und ist der primäre Salz- und Umami-Lieferant in fast jedem vietnamesischen Gericht. Aus ihr wird auch der allgegenwärtige Dip Nước Chấm angerührt, der mit Limette, Zucker, Knoblauch und Chili verfeinert wird.

Karamell für herzhafte Gerichte

Eine weitere essenzielle, aber oft übersehene Zutat ist Nước Đường (Karamellsauce ). Anders als in Europa wird diese dunkle, bittersüße Sauce in Vietnam hauptsächlich für herzhafte Schmorgerichte (Kho) verwendet, wie zum Beispiel für karamellisierten Schweinebauch oder geschmorten Fisch im Tontopf. Sie verleiht den Gerichten eine wunderschöne dunkle Farbe und eine komplexe, rauchige Süße.

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