Bánh xèo – vietnamesische Crêpes

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Bánh xèo – vietnamesische Crêpes

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Bánh xèo – vietnamesische Crêpes
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Die Crêpes, in Vietnam auch Bánh xèo genannt, gibt es im Süden in fast jeder zweiten Garküche am Straßenrand. Ein einfaches Gericht, welches gut schmeckt, schnell geht und nicht teuer ist. Laut einer Freundin in Vietnam ein eher für den Süden typisches Rezept.

 

Zutaten

Im Gegensatz zu Crêpes, wie wir sie kennen, bestehen die vietnamesischen Crêpes nur aus Kokosmilch, Reismehl und Wasser. Für das Rezept benötigt mal folgende Dinge:

– 4 Tassen Kokosmilch
– 2 Tassen Reismehl
– 1 TL Kurkuma
– 2-3 Prisen Salz
– 2-3 Frühlingszwiebeln

Für die Füllung kann man ganz nach Geschmack variieren. Am besten schmeckt es meiner Meinung nach mit einer Füllung aus:

– Schweine- oder Rindfleisch
– kleine Garnelen
– Mungbohnensprossen
– Mungbohnen (gekocht)

 

Zubereitung

Für die Zubereitung, wenn man auch den Teig noch nicht vorbereitet hat, muss man sich ein wenig Zeit nehmen. In Vietnam wird der Teig frühs einmal vorbereitet und kann so den ganzen Tag lang schnell zubereitet werden.
Aufgrund des Wetters in Vietnam wird in den meisten vietnamesischen Garküchen mittlerweile auch das Fleisch, beziehungsweise die komplette Füllung vorgegart. Bei der Hitze würden sonst einige Zutaten den Tag über schnell verderben.

 

Zubereitung Teig

Man mischt das Kurkuma, das Salz und das Mehl und rührt dabei die Kokosmilch unter. Der Teig ist relativ flüssig, das ist auch korrekt so. Vietnamesische Crêpes sind sehr dünn, was nur mit einem flüssigen Teig zu erreichen ist. Wenn der Teig gut durchgerührt ist, schneidet man die Frühlingszwiebeln noch in kleine Ringe und rührt sie in den Teig ein. Nun ist es wichtig, dass der Teig mindestens 30 Minuten ruht. Danach kann er zubereitet werden. In der Zeit kann man beruhigt die Füllung zubereiten.

Zubereitung Füllung

Zuerst schneidet man die Garnelen am Rücken auf und entfernt den Darm. Bei großen Tieren kann man auch ohne Probleme nochmal teilen, um die Portionen nicht zu groß werden zu lassen. Würzen, am besten mit Pfeffer und Salz.
Danach schneidet man das Schweine- bzw. Rindfleisch in sehr dünne Scheiben und würzt diese Ebenfalls mit Pfeffer und Salz. In Vietnam konnte ich öfter beobachten, dass zusätzlich auch noch ein wenig Zucker zum Würzen benutzt wurde. Die Sprossen und Bohnen sind so, wie man sie zu kaufen bekommt, schon vorbereitet und werden später beim Garen nur dazugegeben.

Zubereitung der fertigen Crêpes

Hat der Teig geruht und die Füllung ist vorbereitet, kann man beginnen die Crêpes zu backen. Dafür gibt man zuerst das Fleisch und die Garnelen in eine Pfanne mit sehr heißem Öl. Achtung! Die Pfanne sollte mit einem Deckel abdeckbar sein.

Ein Wok macht sich meiner Meinung nach noch besser und man hat das echte Asia-Feeling beim Kochen 😉 Nun gart man die Zutaten im Öl und rührt / schwenkt sie öfter mal. Wenn das Fleisch und die Garnelen gar sind, gibt man mit einer Kelle den Teig hinzu. Auf eine Hälfte des Teiges legt man nun die Sprossen und die Mungobohnen, schließt die Pfanne bzw. den Wok mit einem Deckel und lässt alles ein paar Minuten garen. (Die Sprossen sollten dann weich werden).

Ist alles gegart, klappt man die nicht belegte Seite des Crêpe über die Seite mit den Sprossen und nimmt ihn aus der Pfanne. Nun kann man ihn servieren.

Kleiner Tip: Wenn es keine frischen Garnelen in Ihrer Nähe zu kaufen gibt, kann man sich auch mit tiefgefrorenen Garnelen behelfen.

Serviervorschlag

In den Garküchen wurden die Bánh xèo generell mit frischen Kräutern (Koreander, Basilikum, etc.), Gurkenstreifen, Frühlingszwiebel und Salat serviert. Die Crêpes werden dann in kleinere Streifen gerissen, in ein Salatblatt gerollt und in eine spezielle Sauce gedippt.

Die Sauce, Nước mắm dấm genannt, ist eine Art Fischsauce, welche mit viel Zucker und Wasser angesetzt wird.

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Matthias

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